Schlittenried in Küssnacht wird aufgewertet

Das Naturschutzgebiet Schlittenried in Küssnacht (SZ) soll als Lebensraum erhalten bleiben. Darum werden nun Entwässerungsgräben mit Torf gefüllt und gestaut. Freude daran haben dürfte unter anderem die Kleine Moosjungfer, eine seltene Libellenart.

Eine Hochmoorlandschaft.

Bildlegende: Entwässerungsgräben im Schlittenried bei Küssnacht werden zur Bedrohung für diverse Tier- und Pflanzenarten. zvg

Das Schlittenried liegt im Naturschutzgebiet Fänn-Allmig. Es ist ein Flachmoor von nationaler Bedeutung und es prägt den Charakter des Meggerwaldes im Grenzbereich der Kantone Schwyz und Luzern.

Entwässerungsgräben sorgten aber dafür, dass der Hochmoorbereich zu trocken sei, teilte das Schwyzer Umweltdepartement am Donnerstag mit. Dadurch könnten sich die Tiere und Pflanzen, die auf diesen Lebensraum spezialisiert sind, nicht entwickeln.

Damit das Zentrum des Moores der Austrocknung weniger ausgesetzt ist, werden Entwässerungsgräben gestaut. Die Arbeiten sollen zu Beginn der Vogelbrutzeit fertig sein.

Vom Projekt profitieren dürfte unter anderem die seltene Kleine Moosjungfer. Diese Libelle ist eine Charakterart für Hochmoore und kommt im gesamten Meggerwald nur im Schlittenried vor.