Schmolz und Bickenbach baut Geschäft um

Der Stahlkonzern Schmolz und Bickenbach mit Sitz in Emmenbrücke richtet seine Geschäfte neu aus. Er will sich stärker auf sein Kerngeschäft - die Produktion von Werkzeugstahl, rost-, säure- und hitzebeständigem Stahl sowie Edelbaustahl - konzentrieren.

Ein Arbeiter ist am Stahl kochen.

Bildlegende: Der Stahlkonzern will sparen und erhofft sich massiv bessere operative Ergebnisse. Keystone

Zur neuen Strategie machte Schmolz und Bickenbach in der aktuellen Mitteilung vom Montag keine Angaben. Parallel zur Neuausrichtung wird die Führung des Konzerns an eine Management-Holding übertragen. Damit sollen Synergien zwischen den Einheiten realisiert werden.

Ausserdem leitet Schmolz und Bickenbach ein «Wachstums- und
Ergebnisverbesserungsprogramm» ein, was vermutlich als Sparprogramm zu verstehen ist. Von den Massnahmen erhofft sich der Konzern eine Verbesserung des operativen Ergebnisses von 230 Millionen Euro. 100 Millionen Euro davon entfallen auf Kostensenkungs- und Effizienzmassnahmen.