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Zentralschweiz Schöllenen nach Erdrutsch wieder normal befahrbar

Ein Erdrutsch hat am Freitagmorgen die Strasse zwischen Göschenen und Andermatt verschüttet. Seit 10 Uhr ist die Strecke wieder normal befahrbar. Zeitgleich konnte die Wintersperre der Gotthardpassstrasse aufgehoben werden. Ursache für den Erdrutsch waren die starken Regenfälle.

Strasse durch die Schöllenen im Kanton Uri
Legende: Die Schöllenen und die Gotthardpassstarsse werden aktuell für rund 100 Millionen Franken saniert. Keystone

Die Hauptstrasse war am Freitagmorgen für kurze Zeit gesperrt. Kurz nach acht Uhr konnte der Abschnitt zwischen Göschenen und Andermatt wieder einspurig im Wechselverkehr freigegeben werden.

Nach Angaben des Bundesamtes für Strassen ASTRA dürfte der Erdrutsch durch den Regen verursacht worden sein. Mit den Bauarbeiten an der Strasse habe er nichts zu tun. «Im Gotthardgebiet ging sehr starker Regen nieder. Noch immer sind unzählige Bäche zu sehen, die die Hänge hinunterstürzen», sagt Andreas Rüegger vom zuständigen Bundesamt für Strassen Astra.

Regen verursachte Murgang

Der Murgang verschüttete im Bereich der Galerie «Tanzenbein» die Strasse mit viel Erde, Sand und Steinen. «Wegen den aktuellen Strassensanierungsarbeiten konnten wir rasch reagieren, Maschinen und Arbeiter von den Baustellen abziehen und die betroffene Stelle räumen», sagt der Astra-Sprecher gegenüber Radio SRF. Seit Freitagvormittag ist die Strecke wieder normal befahrbar. Fast gleichzeitig wurde die Wintersperre der Gotthard-Passstrasse planmässig aufgehoben.

Die Verbindung durch die Schöllenen war bereits am 9. Mai unterbrochen. Damals drohte eine Felspartie abzustürzen. «Die beiden Naturereignisse innert so kurze Zeit sind Zufall», sagt Andreas Rüegger vom Bundesamt für Strassen.

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