Schon wieder: Rigi Bahnen erzielen Rekordergebnis

20 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr – das führt bei den Rigi Bahnen erneut zu Rekorden bei Umsatz und Gewinn für das Jahr 2015. Besonders Touristen aus Asien finden zunehmend Gefallen an der Rigi. Trotz des Erfolgs: Die Bahnen wollen mit einer neuen Strategie noch mehr bieten.

Touristen steigen auf Rigi-Kulm aus den Zügen aus.

Bildlegende: In Zukunft wollen die Rigi Bahnen noch mehr Gäste aus dem Ausland auf den Berg transportieren. Keystone

Die Kennzahlen für das Jahr 2015:

  • 785‘000 Gäste (+20 Prozent)
  • 21,3 Millionen Franken Netto-Umsatz (+17 Prozent)
  • 5,7 Millionen Franken operativer Gewinn (+29 Prozent)

Das Jahr 2015 sei für die Rigi Bahnen in allen Belangen äusserst erfolgreich gewesen, bilanzierten die Verantwortlichen an einer Medienkonferenz. Insbesondere die zahlreichen neuen Gruppengäste aus Asien (China und Korea) hätten den Ertrag sehr positiv beeinflusst.

Hinzu kamen mehr Gäste aus Südamerika. Das durchschnittlich gute Wetter habe ausserdem dazu geführt, dass mehr Gäste aus der Schweiz einen Ausflug auf die Rigi machten.

Dass in jüngster Zeit vermehrt asiatische Touristen auf die Rigi reisen, ist kein Zufall. Vor einigen Jahren begannen die Verantwortlichen der Bahnen, nebst dem Schweizer Markt den internationalen Markt intensiv zu bearbeiten.

Momentan liegt der Anteil internationaler Gäste bei etwa 20 Prozent. Ziel sei es, ein Verhältnis von 70 Prozent Schweizer Gästen und 30 Prozent internationalen Gästen zu erreichen.

Um sich längerfristig im hart umkämpften Tourismusmarkt behaupten zu können, will sich das Unternehmen von einem reinen Bergbahnbetrieb zu einem Tourismus-Unternehmen wandeln. Es will dabei enger mit Partnern am Berg zusammenarbeiten.