Schulen Innerschwyz: Kanton macht Gesamtkonzept

Nachdem der Schwyzer Kantonsrat einen Neubau des Heilpädagogischen Zentrums (HZI) abgelehnt hat, will die Regierung die Schulraumentwicklung im inneren Kantonsteil neu beurteilen. Erst dann gibt es einen Standortentscheid für das HZI.

Zwei Kinder an einem Pult.

Bildlegende: Für seine Schulraumentwirklung Innerschwyz macht der Kanton Schwyz nun eine Gesamtplanung. Keystone

Im vergangenen Herbst hatte der Schwyzer Kantonsrat den Kredit für den Neubau des Heilpädagogischen Zentrums Innerschwyz (HZI) in Goldau zurückgewiesen. Unter anderem wegen der fehlenden Erweiterbarkeit. Es wurden aber auch Standortfragen gestellt. Nun hat sich die Situation laut Schwyzer Baudirektor Othmar Reichmuth geändert: «Allenfalls ist es nun doch möglich, am jetztigen Standort in Schwyz zu bleiben. Das Altersheim, welche nebenan steht, braucht in den nächsten Jahren keinen Erweiterungsbau.»

Bevor etwas entschieden wird, macht der Kanton Schwyz nun aber ein Gesamtkonzept für die Schulen in Innerschwyz. «Wir schauen genau, wie viel Platz die Mittelschulen, die Sonderschulen, die Berufsschulen und die Pädagogische Hochschule in den kommenden Jahren brauchen», sagt Othmar Reichmuth. Bis ende Jahr soll das Konzept vorliegen.

Eine kurzfristige Lösung braucht es aber für die Pädagogische Hochschule. Diese wurde vor zehn Jahren für 240 Studentinnen und Studenten gebaut. Inzwischen ist diese Zahl deutlich angestiegen. In den kommenden Wochen wird nun eine Lösung mit Containern geplant, welche ab dem kommenden Schuljahr das Platzproblem vorläufig lösen sollen.