Schutznetze gegen Steinschlag und Hangmuren in Luzern

Der Hang am Gütsch ist seit längerer Zeit instabil. Er ist auf der Gefahrenkarte in der mittleren Gefahrenstufe eingetragen.

Der steile Gütschhang oberhalb der Baselstrasse in Luzern.

Bildlegende: Der Gütsch-Hang ist seit Jahren instabil. Jetzt wird er mit Netzen gesichert. Keystone

In der Stadt Luzern werden im nächsten Winter an der Ost- und Nordostflanke des Gütsch Schutznetze installiert. Diese sollen die Bewohner der Baselstrasse vor Steinschlägen und Hangmuren schützen. Der Stadtrat hat am Montag ein entsprechendes Projekt vorgestellt.

Häuser evakuiert

Die letzte grosse Rutschung ereignete sich vor fünf Jahren. Im September 2008 ereignete sich nach heftigen Regenfällen ein so grosses Ereignis, dass die hangseitigen Wohnungen von zwei Liegenschaften bis in den dritten Stock evakuiert werden mussten.

Der Hang wurde mit Sofortmassnahmen gesichert, und ein Projekt zur langfristigen Hangsicherung ausgearbeitet. Das Vorhaben besteht aus Sicherheitsholzschlägen, die 2011 und 2012 durchgeführt worden sind, und der Installation eines Schutznetzes, die nun ansteht.

Das Gesamtprojekt dürfte 2,81 Millionen Franken kosten. Davon dürften der Bund und der Kanton zwei Drittel übernehmen. Die Stadt geht davon aus, dass sie rund 240'000 Franken wird zahlen müssen. Das Projekt muss noch vom Stadtparlament genehmigt werden

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