Schwyz führt Express-Strafverfahren für Asylsuchende weiter

Nach einer einjährigen Pilotphase wollen die Schwyzer Behörden trotz Mehraufwand an den Express-Verfahren für straffällig gewordene Asylsuchende festhalten. Die Anzahl entsprechender Straffälle habe wesentlich reduziert werden können.

Seit der Einführung des neuen Verfahrens im Sommer 2012 seien pro Monat sechs bis acht Delikte im Schnellverfahren erledigt worden, teilte die Schwyzer Kantonspolizei am Mittwoch mit.

Die Gründe für den Rückgang sieht die Polizei laut ihrem Mediensprecher David Mynall neben dem beschleunigten Verfahren auch in der generellen Abnahme der Zahl von illegalen Einwanderern aus Nordafrika, in mehr Polizeikontrollen im Asylbereich sowie in Massnahmen des Amtes für Migration bei der Notschlafstelle Kaltbach.

Weiterführung beschlossen

Trotz eines gewissen Mehraufwandes für die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft hätten die Verantwortlichen der Strafverfolgungsbörden und des Amts für Migration beschlossen, das beschleunigte Verfahren bei der Strafverfolgung fortzusetzen, heisst es in der Mitteilung weiter.