Schwyz: Zivildienst kämpft gegen «neue Pflanzen»

In Naturschutzgebieten des Kanton Schwyz bedrohen fremdländische Pflanzen die einheimischen Gewächse. Der Zivildienst packt dieses Problem nun bei der Wurzel.

Angehörige des Zivildienst stechen die unbeliebten Pflanzen aus dem Boden.

Bildlegende: Angehörige des Zivildienst machen den Neophyten den Garaus. ZVG

Neophyten heisst wörtlich übersetzt «neue Pflanzen». Es sind jene Gewächse, welche erst seit 1492 in der Schweiz vorkommen. Ursprünglich wurden sie aber vom Ausland her eingeschleppt und gehören nicht grundsätzlich zum Schweizer Pflanzeninventar. «Neophyten sind oftmals sehr invasiv und bedrohen die einheimischen Pflanzenarten», erklärt Edi Ramp, Abteilungsleiter Natur und Landschaftsschutz des Kantons Schwyz.

Im Naturschutzgebiet sollen sowohl einheimische als auch ausländische Pflanzen ihren Platz haben. Damit die Neophyten nicht Überhand nehmen, muss ein Teil von ihnen ausgerissent werden. Geschieht dies regelmässig, könne die Neophytenanzahl nach vier bis fünf Jahren effektiv dezimiert werden, so Ramp. Der Zivildienst packt dieses Problem nun an der Wurzel, auch Schulklassen helfen mit.