Schwyzer CVP gibt beim Hochwasserschutz nicht auf

Am Donnerstag hat der Schwyzer Kantonsrat die Regulierung des Lauerzersees für einen besseren Hochwasserschutz versenkt. Nun verlangt die CVP in einem Postulat, dass das Geschäft noch einmal angepackt werden müsse. Von der Regierung werden bessere Grundlagen verlangt.

Ein Motorrad fährt auf einer vom Lauerzersee überfluteten Strasse.

Bildlegende: Wegen fehlender Schutzmassnahmen tritt der Lauerzersee immer wieder über die Ufer. Keystone

Die Schwyzer CVP gibt in Sachen Hochwasserschutz am Lauerzersee nicht klein bei. Nur einen Tag nachdem das Kantonsparlament nichts von einem Entlastungsstollen wissen wolllte und den Verpflichtungskredit in der Höhe von 800'000 Franken ablehnte, verlangt die Partei, dass das Geschäft neu angepackt werde.

Der Hochwasserschutz am Lauerzersee sei nötig, schreibt die Partei. Die Orte Lauerz, Steinen und Seewen müssten besser geschützt werden. Dieser Meinung sei auch eine Mehrheit des Kantonsrats. Die Debatte sei aber von Vermutungen geprägt gewesen. Es habe an sauberen Fakten gefehlt. Sogar im Bericht des Regierungsrates habe es widersprüchliche Aussagen gehabt.

Jetzt verlangt die CVP von der Schwyzer Regierung, dass sie einen neuen Bericht ausarbeite. Darin sei aufzuzeigen, wie am Lauerzersee ein ausreichender und angemessener Hochwasserschutz gewährleistet werden könne.

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