Schwyzer CVP nominiert ein Männer-Trio

Die Schwyzer CVP setzt auf Angriff: Bei den Regierungsratswahlen im März 2016 will die CVP nicht nur ihre zwei Sitze verteidigen, sondern einen dritten dazu gewinnen. Diesen hat sie 2010 an die SVP verloren.

Drei Männer

Bildlegende: Das Schwyzer CVP-Kandidatentrio (v.l.): Michael Stähli, Othmar Reichmuth, Andreas Meyerhans. zvg

Die CVP hat am Montagabend Andreas Meyerhans, CVP-Kantonalpräsident und Kantonsrat, nominiert. Meyerhans ist 47, von Beruf Historiker und ehemaliger Gemeinderat von Wollerau. «Ich will dazu beitragen, dass der Kanton Schwyz wieder ein lebenswerter Kanton ist», sagte er nach der Nomination.

Der zweite neue Kandidat ist Michael Stähli aus Lachen. Er wird 48 Jahre alt, ist Architekt mit eigenem Betrieb und politisiert seit 15 Jahren für die CVP im Kantonsrat. Er wolle seine politische und unternehmerische Erfahrung in die Regierung einbringen, sagte Stähli.

Weiterhin in der Schwyzer Regierung bleiben möchte Othmar Reichmuth aus Illgau. Der 51-Jährige ist seit 2010 Baudirektor. Er hat grosse Verkehrsentlastungs-Projekte in Küssnacht und Lachen durchgebracht. Seine künftigen Herausforderungen sieht er in der Planung der neuen Kantonsschule Ausserschwyz oder dem neuen Energiegesetz.

Der zweite amtierende CVP-Regierungsrat, Kurt Zibung, tritt bei den Wahlen 2016 nicht mehr an, ebenso sein SVP-Amtskollege Walter Stählin. Die SVP legt ihr Vorgehen am Donnerstag fest. Die FDP hat ihre amtierende Regierungsräte Petra Steimen und Kaspar Michel bereits nominiert.

Regionaljorunal Zentralschweiz, 06:32 Uhr