Schwyzer Gemeinden spannen für Agglomerationsprogramm zusammen

Im Schwyzer Talkessel erarbeiten der Kanton, der Bezirk und die Gemeinden die wichtigsten Verkehrsprojekte für die kommenden Jahre gemeinsam in einem Agglomerationsprogramm. Kommt dieses beim Bund durch, kann Schwyz auf Bundesbeiträge von 30 bis 50 Prozent hoffen.

Luftaufnahme des Talkessels von Schwyz.

Bildlegende: Im Talkessel von Schwyz soll der öffentliche Verkehr künftig ein stärkeres Gewicht bekommen. SRF/Silvan Fischer

Das Agglomerationsprogramm und die Prioritäten der Bauprojekte sollen im September 2016 beim Bund eingereicht werden. An der Erarbeitung beteiligt sind der Kanton, der Bezirk Schwyz sowie die Gemeinden Schwyz, Ingenbohl und Steinen, wie es in einer Mitteilung der Gemeinde Schwyz heisst.

Die Zukunft des Gesamtverkehrs im Talkessel Schwyz könne nicht mehr kommunal gemeistert werden, heisst es in der Mitteilung. Das Agglomerationsprogramm solle den Wirtschafts- und Wohnstandort im Schwyzer Talkessel stärken.

Im Planungspapier werden die Schlüsselverkehrsprojekte ermittelt, die in den nächsten Jahren vorangetrieben werden sollen. Dazu zählen gemäss Mitteilung unter anderem eine neue Brücke über die Muota in Ibach und eine Verbindung vom Gätzli-Kreisel nach Brunnen Nord.

Weiter soll das Agglomerationsprogramm Massnahmen zum öffentlichen Verkehr sowie zum Fuss- und Veloverkehr enthalten. Einen grossen Teil des künftigen Mehrverkehrs soll nach dem Willen des Kantons der öffentliche Verkehr bewältigen.