Schwyzer Regierung bleibt hart und spart bei Staatspersonal

Der Schwyzer Regierungsrat hält an den Sparmassnahmen fest. Gemäss Regierung muss das Staatspersonal Einsparungen bis zu 2,8 Millionen Franken tragen. Für den Fall, dass eine Einigung scheitert, hatten die Mitarbeiter Klage angekündigt.

Blick auf ein Haus der kantonalen Verwaltung in Schwyz.

Bildlegende: Die Schwyzer Regierung will beim Staatspersonal dieses jahr bis zu 2,8 Millionen Franken einsparen. Keystone

Die Angestellten der Schwyzer Kantonsverwaltung verlangen, dass der Regierungsrat auf die per 1. Januar 2014 beschlossene Aussetzung der automatischen Beförderungen in den Anlauf- und Erfahrungsstufen verzichtet.

Der Regierungsrat lehnt das Begehren jedoch vor allem aufgrund der Finanzlage des Kantons mit einem budgetierten Defizit von 100 Millionen Franken ab. Bei einer ausgewogenen Lastenverteilung bei der Haushaltssanierung lasse es sich nicht vermeiden, dass auch das Personal einen Beitrag leisten müsse, sagte Finanzvorsteher Kaspar Michel gegenüber dem Regionaljoural Zentralschweiz.

Das Kantonsparlament hatte im Mai einem Entlastungspaket zugestimmt, das mit 67 Millionen Franken Mehrerträgen und sieben Millionen Franken Einsparungen rechnet. Gemäss Regierung muss das Staatspersonal Einsparungen bis zu 2,8 Millionen Franken tragen.

(Regionaljournal Zentralschweiz; 12:00 Uhr)