Schwyzer Steuererhöhung findet nicht bei allen Parteien Anklang

Die Schwyzer Regierung setzt den Rotstift an und will in den nächsten zwei Jahren bis zu 30 Millionen Franken einsparen. Gleichzeitig sollen die Steuern für Reiche erhöht werden. Bei den Parteien im Kantonsparlament kommen diese Pläne unterschiedlich gut an.

Schwyzer Regierungsgebäude von aussen.

Bildlegende: Das Entlastungspaket der Schwyzer Regierung findet nicht überall Anklang. Keystone

«Wir können nicht nur sparen, wir müssen auch mehr einnehmen. Durch solch moderate Anpassungen bei den Steuern verliert der Kanton Schwyz auch nicht an Attraktivität», so CVP-Fraktionschef Adrian Dummermuth gegenüber dem Regionaljournal.

Anders sieht das die SVP. Parteipräsident Xaver Schuler hat Einwände: «Die Reihenfolge der Regierung ist falsch. Man muss zuerst das Sparpaket unter Dach und Fach haben und erst dann kann man die Steuern erhöhen. Wenn wir mehr einnehmen, verlieren wir den Druck zu sparen», man werde deshalb alle Sparpunkte durchwinken.

Die Regierung des Kanton Schwyz will mit 70 Massnahmen 30 Millionen Franken einsparen. Zusätzlich sollen unter anderem die Steuern für Einkommen ab 225'000 Franken erhöht werden. Die Massnahmen sollen ab 2015 greifen. Somit soll das jährliche Loch in der Staatskasse von rund 70 Millionen Franken bis 2018 gestopft werden.