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Zentralschweiz Schwyzer Theatergruppe zeigt das neue Stück «Föhnsturm»

Der Krimi ist eine Mischung aus Theater und Film. Geschrieben hat ihn der Urner Franz-Xaver Nager. Es geht um einen Garagisten, der privat und geschäftlich die Kontrolle verliert - bis er schliesslich zur Waffe greift.

Der Schwyzer Theater-Verein «Bühne 66» wagt sich mit dem Stück «Föhnsturm» auf neues Terrain: Klassische Theaterszenen gehen einher mit Filmsequenzen, welche weitere Handlungsstränge zeigen. Insgesamt sind es über 80 Szenen, durchschnittlich anderthalb Minuten lang.

«Diese vielen und relativ schnellen Wechsel sind eine besondere Herausforderung für die Macher. Aber gleichzeitig ist die Geschwindigkeit attraktiv für die Theater-Besucher», sagt Stefan Camenzind, der zusammen mit Ruth Feubli Regie führt.

Professionalisiertes Laientheater

Auf der Bühne stehen rund 20 Laien des Vereins Bühne 66 und aus dem Kanton Uri. Sie werden unterstützt von professionellen Theater- und Filmschaffenden. Insgesamt steht ein Team von rund 100 Leuten im Einsatz.

Entstanden ist ein solides Krimi-Film-Theaterstück, das mit schlichten Requisiten auskommt und auch mit hochwertigem Bild- und Filmmaterial überzeugt.