Sexueller Missbrauch: Feispruch für Zuger Lehrer

Eine Schülerin hat ihrem ehemaligen Sekundarlehrer vorgeworfen, sie sexuell genötigt und vergewaltigt zu haben. Am Donnerstag wurde der Lehrer vom Zuger Strafgericht freigesprochen.

Das Zuger Gerichtsgebäude.

Bildlegende: Am Zuger Strafgericht wurde ein ehemaliger Sekundarlehrer vollumfänglich freigesprochen. srf

Der heute 61-jährige Lehrer wurde vollumfänglich freigesprochen und erhält für die achttägige Untersuchungshaft eine Entschädigung von 2400 Franken. Die Kosten von 65'000 Franken für die Verteidigerin und die Kosten des Privatgutachtens von über 4000 Franken gehen auf Staatskosten.

Nicht aus Bosheit beschuldigt

Die Untersuchungen des Zuger Strafgerichts ergaben keine Hinweise für eine pädophile Handlung. Aus zwei Gutachten geht hervor, dass die Schülerin den Lehrer nicht aus Bosheit und bewusst beschuldigt hat, sondern selber glaubte, was sie erzählte.