Skisprungschanze in Engelberg soll erneuert werden

Die Organisatorin der Weltcup-Skispringen in Engelberg will die Titlis-Sprungschanze umbauen. Kostenpunkt: 2,65 Millionen Franken. Neben dem Einbau einer Flutlichtanlage soll die grösste Skisprunganlage der Schweiz den Entwicklungen im Sport angepasst und sicherer werden.

Skisprungschanze in Engelberg.

Bildlegende: Die Sprungschanze in Engelberg soll für 2,65 Millionen Franken erneuert werden. Keystone

Geplant sind unter anderem ein neuer Schanzenanlauf mit moderner Kühlung und ein Ersatz für die beidseitigen Holztreppen aus dem Jahr 1983, wie die Organisatoren des Weltcupspringens mitteilen. Sie wollen auch eine Flutlichtanlage realisieren. «So können wir auch am Abend ein Weltcupspringen durchführen und würden so bei der TV-Übertragung andere Sportarten nicht konkurrenzieren», sagt OK-Präsident Ernst von Holzen gegenüber dem «Regionaljournal Zentralschweiz».

Zur Finanzierung seien Gelder von rund einer Million Franken aus dem nationalen Sportanlagenkonzept zugesichert, schreibt die Engelberg-Titlis Veranstaltungs GmbH. Sie will 150'000 Franken selber beisteuern. Zudem führt sie Gespräche mit dem Kanton Obwalden und der Gemeinde Engelberg.

Die 110 Meter hohe und 123 Meter lange Anlage ist die grösste Natursprungschanze der Welt. Die Schanze wurde bereits in den Jahren 2000 und 2001 umgebaut.