So stimmte die Zentralschweiz bei den Eidgenössischen Vorlagen ab

Nicht nur in den Kantonen und den Gemeinden wurde am Sonntag abgestimmt, sondern auch über drei Eidgenössische Vorlagen. Eine Zusammenstellung der Resultate zur Aufhebung der Wehrpflicht, zum Epidemien- und zum Arbeitsgesetz:

Wegweiser, der zum Stimmlokal führt.

Bildlegende: In der Schweiz gab es am Sonntag auch drei Eidgenössiche Abstimmungsvorlagen. SRF

Aufhebung der Wehrpflicht

Ein klares Nein gab es in der Zentralschweiz zur Aufhebung der Wehrpflicht. Am deutlichsten abgelehnt hat sie der Kanton Uri mit rund 85% Nein-Stimmen. Am wenigsten Ablehnung gab es für die Aufhebung der Wehrpflicht im Kanton Luzern: Dort betrug der Nein-Stimmen-Anteil rund 77,5%. Dazwischen befanden sich Zug (78,5% Nein), Schwyz, Ob- und Nidwalden (rund 84% Nein.)

Epidemiengesetz

Beim Epidemiengesetz waren sich die Zentralschweizer Kantone uneinig: Ja sagten Luzern (knapp 60%), Zug (gut 57%), Obwalden (gut 51%) und Nidwalden (gut 56%.)
Knapp abgelehnt hat die Totalrevision des Epidemiengesetz der Kanton Uri mit 49,5%. Deutlicher war die Ablehnung im Kanton Schwyz mit gut 54,5% Nein-Stimmen.

Arbeitsgesetz

Fünf der Zentralschweizer Kantone sagten Ja zu den liberalisierten Öffnungszeiten von Tankstellenshops. Am deutlichsten der Kanton Zug mit knapp 64% Ja-Stimmen. Gefolgt von Nidwalden (62,5%,) Luzern, Obwalden und Schwyz (rund 56%). Uri lehnte die Änderung des Arbeitsgesetzes mit gut 56% Nein-Stimmen ab.