So viele freiwillige Fahrer, wie noch nie bei Nez Rouge Luzern

In den vergangenen Jahren hatte Nez Rouge stets Probleme, freiwillige Fahrer zu finden. Nicht so dieses Jahr: Alleine für die Silvesternacht meldeten sich 70 Fahrerinnen und Fahrer. Dazu kamen zehn Personen, die in der Zentrale halfen.

Sicht aus einem Auto, das im Tunnel fährt.

Bildlegende: 80 Freiwillige waren alleine in der Silvesternacht für Nez Rouge Luzern unterwegs. Keystone

Ueli Müller ist Vorstandsmitglied von Nez Rouge Luzern. Er sagt im Interview mit dem Regionaljournal Zentralschweiz: «Die Sektion, zu der auch Uri, Ob- und Nidwalden gehören, wurde richtiggehend überrannt von Anfragen bereitwilliger Helfer.»

Warum die Suche nach Freiwilligen dieses Jahr derart anders ausfiel, kann Müller nicht mit Sicherheit sagen. Er vermutet aber, dass die langjährigen Anstrengungen seiner Sektion nun Früchte tragen. «Wir haben unsere Helfer stets mit kleinen Sachen beschenkt und sie umsorgt. Dazu kommen die positiven Reaktionen der Fahrgäste.»

Auswirkungen der neuen Strassenregeln ungewiss

Ab Neujahr gilt unter anderem quasi eine Nulltoleranz für Junglenker und Chauffeure. Ueli Müller kann sich durchaus vorstellen, dass sich dies nächstes Jahr auf Nez Rouge auswirkt: «Viele sind auf den Fahrausweis angewiesen und wollen besonders während der Festtage kein Risiko eingehen, wenn sie Alkohol getrunken haben.»