«So wie Noah» - zwischen Trostlosigkeit und Hoffnung

Es ist die grösste Eigenproduktion, welche der Kinder- und Jugendchor Horw je auf die Beine gestellt hat. Im Stück treiben 80 junge Menschen auf dem weiten Meer. Sie sind eine Schicksalsgemeinschaft, die sich den grossen Themen des Lebens stellen muss.

«Das Musik-Theater So wie Noah zeigt die Untiefen grosser Lebensfragen zwischen Trostlosigkeit und Hoffnung», sagt Leiterin Gabi Koller, «das Stück soll Mut machen, vertraute Bahnen zu verlassen und über den eigenen Schatten zu springen.»

Der Text stammt vom Zürcher Autor Paul Steinmann und der Ebikoner Martin Völlinger komponierte zehn Lied-Geschichten. Die beiden Luzernerinnen Bettina Glaus und Claudia Tolusso sind für die Inszenierung und das Bühnenbild verantwortlich. So entstand ein Werk mit viel Gesang, einer fünfköpfigen Live-Band und grossflächigen Projektionen.

Förderpreis als Grundlage

Aufführungsort ist die Pfarrkirche Horw. Als Spielfläche für die über 80 Mitwirkenden wurden Podeste aufgebaut, die an die Decks eines Schiffs erinnern. Die Initiative für das Projekt stammt von Chorleiterin Gabi Koller und Komponist Martin Völlinger. Sie bewarben sich mit So wie Noah um den Förderpreis 2012 der Gemeinde Horw und gewann diesen schliesslich. Die damit verbundenen 20'000 Franken machten das Projekt Noah überhaupt möglich.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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