Sohn von getötetem Bauern in Beromünster in Untersuchungshaft

In Beromünster ist am Dienstagnachmittag ein Bauer erstochen worden. Der tatverdächtige Sohn wurde in Untersuchungshaft gesetzt. Was sich auf dem Hof genau abspielte und weshalb, war auch am Donnerstag weiterhin unklar.

Kurz nach 15:30 Uhr am Dienstag meldete sich der 30-jährige Sohn bei der Polizei, dass auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Beromünster eine Person schwer verletzt worden sei. Mehrere Patrouillen und eine Ambulanz seien vor Ort gefahren. Beim 64-Jährigen habe aber nur noch der Tod festgestellt werden können, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Aufgrund der Umstände gehen die Untersuchungsbehörden von einem Tötungsdelikt aus. Der 30-jährige Sohn des Opfers wurde von der Luzerner Polizei festgenommen. Der genaue Tatablauf und das Motiv sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die mutmassliche Tatwaffe, ein Messer, konnte sichergestellt werden.

Die ersten Vernehmungen des Mannes hätten stattgefunden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Ob der Mann die Tat gestanden hat, dazu wollte der Sprecher keine Stellung nehmen.