«Solche Turbulenzen können eine Mannschaft ablenken»

Am Samstag startete der FC Luzern mit einer Niederlage gegen Bern in die Rückrunde der Super League. Anfangs Februar trennte sich der FCL von Sportchef Heinz Hermann. In diesen hektischen Zeiten muss Claudio Lustenberger als Captain des FCL einen kühlen Kopf bewahren und die Mannschaft führen.

Claudio Lustenberger an einer Pressekonferenz des FCLs.

Bildlegende: Als Captain des FC Luzerns muss der Luzerner Claudio Lustenberger auch in hektischen Zeiten die Ruhe bewahren. Keystone

«Der Zeitpunkt der Entlassung von Heinz Hermann so kurz vor dem Rückrundenstart ist sicher nicht optimal für die Mannschaft», sagt Claudio Lustenberger. Der 26-jährige Aussenverteidiger meint weiter: «Eine solche Entlassung ist bei den Spielern und ihrem Umfeld ein Thema und kann auch ablenken.»

Damit aus der Niederlage gegen YB die richtigen Schlüsse gezogen werden können, muss auch Claudio Lustenberger seinen Teil dazu beitragen. Seine Verantwortung sieht er vor allem im Umgang mit den Spielern auf und neben dem Platz. «Ich muss auf die Spieler zugehen, wissen, wie ich Einzelne packen kann und mit ihnen reden. Dieser Umgang mit den Spielern lernt man mit der Zeit immer mehr», erklärt Claudio Lustenberger.

Kein Senkrechtstarter

Die fussballerische Karriere von Claudio Lustenberger geht in kleinen Schritten voran. Bis jetzt war der Luzerner in seiner Karriere als Profi-Fussballer erst beim SC Kriens und beim FC Luzern tätig. Beim FCL spielt Claudio Lustenberger seit 2006. Als Murat Yakin zu Beginn dieser Saison entlassen wurde, wählte die Mannschaft Claudio Lustenberger zum Captain. «Dass ich Captain bin erfüllt mich mit Stolz und Freude», sagt der Luzerner.