Sparpaket wird langsam aber sicher geschnürt

Bis Ende Oktober soll klar sein, wie die Schwyzer Regierung ab 2015 20 bis 30 Millionen Franken einsparen will.
Zurzeit sind rund 70 Sparmassnahmen bei den Departementen in Prüfung.

Porträt von Finanzdirektor Kaspar Michel

Bildlegende: Die Schwyzer Regierung muss sparen. zvg

Der Kanton hatte bereits im August darüber informiert, dass er mit einem Sparpaket und mit gezielten Steuererhöhungen das strukturelle Defizit von 100 Millionen Franken eliminieren wolle.

Im Oktober fallen die Würfel

Der Regierungsrat wird gemäss Mitteilung bis Ende Oktober entscheiden, welche der Massnahmen ins Entlastungspaket aufgenommen würden. Sparmassnahmen prüfen müssen alle Departemente. Dabei geht es etwa um Investitionen in den Hochbau oder den Strassenunterhalt, um die individuelle Prämienverbilligung, um Anpassungen der Stundentafeln der Volksschule oder um den Teuerungsausgleich für das Personal.

Gemeinden geht es besser

Auf mögliche Einsparungen überprüft werden ferner Konkordate, Leistungsaufträge oder die Lastenverteilung zwischen Kanton, Bezirken und Gemeinden. Im Gegensatz zum Kanton müsse die grosse Mehrheit der Bezirke und Gemeinden nicht mit einem strukturellen Defizit kämpfen, teilte die Finanzdirektion weiter mit.