Spitalfusion von Luzern und Stans wird weiter geprüft

Die beiden Spitäler prüfen seit längerem verschiedene Varianten der Zusammenarbeit. Darunter auch eine Fusion. Zuerst müssen sich die Kantonsregierungen, die beiden Parlamente und schlussendlich das Stimmvolk dazu äussern. Die Abstimmung könnte noch vor dem Jahr 2020 stattfinden.

Das Spital Stans von aussen.

Bildlegende: Das Kantonsspital Nidwalden in Stans soll in Zukunft noch näher nach Luzern «rücken». Keystone

«Es stimmt, dass wir bei der Planung der Zusammenarbeit der Spitäler Luzern und Stans weiter sind. Eine Fusion ist ein Szenario, dass momentan genauer abgeklärt wird. Bis es aber zu einer Fusion kommt, wird es noch einige Jahre dauern», sagt die Nidwaldner Gesundheitsdirektorin Yvonne von Deschwanden im Gespräch mit Radio SRF.

Auch wenn verschiedene Varianten geprüft würden, eine Fusion ist die «wahrscheinlichste Variante», sagt von Deschwanden weiter. Allerdings müssten auch noch die Regierungen und die Räte der beiden Kantone Nidwalden und Luzern Ja sagen. Wenn alles gut laufe, wolle man die Fusion noch vor 2020 zur Abstimmung bringen.

Die beiden Spitäler Stans und Luzern arbeiten schon seit vier Jahren eng zusammen. Vor allem Spezialärzte arbeiten mittlerweile an beiden Spitälern. Eine Fusion würde Kosten sparen und komplexere Fälle könnten übernommen werden.