Umstrittene Standortfrage Sporting Park Engelberg soll ein Erlebnisbad erhalten

Der Gemeinderat will das Turnhallenprojekt vom Sporting Park entflechten und dafür an dem Standort ein Erlebnisbad bauen.

Landschaft mit Bergen und zwei Gebäuden auf einer grünen Wiese.

Bildlegende: Der Sporting Park soll nebst der Sanierung und Erweiterung auch in eine Aktiengesellschaft ausgelagert werden. Engelberg-Titlis Tourismus AG

Der Einwohnergemeinderat von Engelberg will die neue Turnhalle nicht im neuen Sporting Park realisieren, wie die Gemeinde mitteilt. Stattdessen soll der Neubau der Turnhalle an einem anderen Ort weiterverfolgt werden. Eine Turnhalle benötige viel Platz und könne vom Sporting Park nur schwer ausgelastet werden.

Neues Schwimmbad im Sporting Park

Aus Sicht des Gemeinderates ist es sinnvoller, beim Sporting Park genügend Platz für touristische Angebote zu schaffen – beispielsweise für ein Erlebnisbad. Auch wenn es in der Vergangenheit immer wieder zu Diskussionen kam, ob der Sporting Park der richtige Standort für ein solches Bad sei. Die Volksabstimmung zur Standortfrage fiel – wenn auch äusserst knapp – zugunsten des Sporting Parks aus.

Neu soll der Park in eine Aktiengesellschaft ausgelagert werden. Die Gemeinde will sich mit zwölf Millionen Franken an der neuen AG beteiligen und hat das Projekt bis Mitte September in die Vernehmlassung geschickt. Der Projektwettbewerb für die Sanierung und Erweiterung der Anlage ist für 2018 geplant.