Staatsanwaltschaft rüstet sich für neues Fan-Regime

Am Samstag gelten beim FCL-Heimspiel gegen Thun erstmals die neuen, schärferen Kontrollen. Die Zuschauer müssen sich am Stadioneingang ausweisen, ihre Daten werden mit der Hooligan-Datenbank abgeglichen. Die Luzerner Staatsanwaltschaft verfolgt die Auswirkungen der neuen Regeln aufmerksam.

FCL-Fans protestieren mit einem Plakat gegen die neuen Eingangskontrollen.

Bildlegende: Fans protestierten schon im Vorfeld gegen die neuen Kontrollen: so beim Spiel FCL gegen Zürich. Keystone

Mit den Kontrollen selber habe die Staatsanwaltschaft zwar nichts zu tun, sagt der Luzerner Oberstaatsanwalt Daniel Burri. Aber er rechne doch damit, dass mit dem Hooligan-Konkordat mehr Arbeit auf seine Behörde zukomme.

Er habe deshalb einen speziellen Staatsanwalt für Hooliganismus bezeichnet. Dieser kommt zum Einsatz, falls es Ausschreitungen oder Pyro-Vorfälle gebe.

Das Hooligan-Konkordat ist im Kanton Luzern seit Anfang Jahr in Kraft. Der FC Luzern hat sich deshalb dazu verpflichtet, schärfere Eingangskontrollen zu machen.