Stabile Arbeitlosenzahlen in der Zentralschweiz

In der Zentralschweizer blieb die Arbeitslosenquote im Januar grundsätzlich stabil. Die höchste Quote haben die Kantone Luzern und Zug mit je 2,2 Prozent. Insgesamt waren in der Zentralschweiz 8200 Personen auf Stellensuche.

Ein Mann studiert die Stellenanzeigen in einer Zeitung.

Bildlegende: Die Arbeitslosenquote in der Zentralschweiz liegt unter dem schweizerischen Durchschnitt. SRF

Im Kanton Nidwalden sank die Arbeitslosenquote im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent auf 1 Prozent. Mit 242 gemeldeten Arbeitslosen ging die Zahl um 43 Personen zurück, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco am Freitag mitteilte. In den Kantonen Uri (1,7 Prozent) und Schwyz (1,6) blieb die Situation auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen Monaten Dezember und Januar praktisch stabil.

Obwalden mit tiefster Arbeitslosenquote

Auch in Obwalden nahm die Zahl der Arbeitslosen leicht ab. Die Quote sank um 0,1 auf 0,9 Prozent. Obwalden hat damit die schweizweit tiefste Arbeitslosenquote. 193 Stellenlose sind dort beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet.

Der Arbeitsmarkt in der Zentralschweiz und insbesondere in Ob- und Nidwalden sei geprägt von vielen KMUs und berge daher kaum Klumpenrisiken, erklärt Tomas Jodar, Leiter des RAVs Obwalden Nidwalden in Hergiswil, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die Betriebe hätten derzeit genügend Arbeit. Das Arbeitsvermittlungszentrum in Hergiswil verzeichne in der Regel eine hohe Zahl an Abmeldungen. Der Durchlauf sei sehr hoch, sagte Jodar. Arbeitslose würden jeweils rasch wieder einen Job finden, auch wenn es sich um Temporärstellen oder befristete Engagements handle. Eine exakte Erklärung für die tiefe Arbeitslosenquote in Nid- und Obwalden habe er allerdings nicht.