Stadt Luzern will eines der ältesten Quartiere aufwerten

Die Werkleitungen in der Kleinstadt sind in einem schlechten Zustand. Der Stadt will die Gelegenheit nutzen und gleich auch das Quartier mit einer neuen Pflästerung attraktiver gestalten. Sie beantragt einen Kredit von 4,4 Millionen Franken.

BildlegendeDas Stadtbild soll mit einem neuen Bodenbelag aufgewertet werden; gleichzeitig wird dem Quartier der Charme zurückgegeben. Bildlegendezvg

Die Kleinstadt am linken Reussufer gehört zu den ältesten Stadtteilen Luzerns. Im Untergrund fliesst der Krienbach. Dessen Kanal sei instabil, auch Wasser, Gas- und Elektroleitungen seien in einem schlechten Zustand, teilt die Stadt Luzern mit.

Die Sanierung biete die Chance, auch an der Oberfläche etwas für das Quartier zu tun: Die Stadt will den Boden neu pflästern, Trottoirs aufheben und die Beleuchtung verbessern (siehe Bilder). Auch das Verkehrsregime in der Kleinstadt soll geprüft und weiterentwickelt werden.

Von der neuen Gestaltung profitierten nach Ansicht der Stadtregierung Fussgänger und das Gewerbe. Und dank koordinierten Arbeiten könne man Syniergien nutzen und Geld sparen. Die Gesamtkosten betragen gut 11 Millionen Franken. Für das erste Teilprojekt der Oberflächengestaltung beantragt die Stadt einen Kredit von 4,4 Millionen Franken.

Die Arbeiten sollen im kommenden Winter beginnen und Mitte 2018 fertig sein.

BildlegendeDer Bodenbelag des Franziskanerplatzes wird ausgetauscht; die Parkplätze bleiben auf der gegenüberliegenden Seite erhalten. Bildlegendezvg