Stadt Zug rechnet für 2015 mit einer schwarzen Null

Diese schwarze Null sei eine Trendwende, sagt der Stadtzuger Finanzchef Karl Kobelt. Seit 2010 musste Zug jeweils ein Defizit verbuchen. Der Steuerfuss für 2015 bleibt unverändert bei 60 Prozent.

Kinder in der Primarschule strecken die Finger in die Höhe.

Bildlegende: Die Stadt Zug wächst weiter. Das hat unter anderem zur Folge, dass neue Schulhäuser gebaut werden müssen. Keystone

Erstmals seit vier Jahren kann die Stadt Zug wieder ein ausgeglichenes Budget präsentieren. In den vergangenen Jahren musste Zug ein Defizit verbuchen. Die schwarze Null - Zug budgetiert für 2015 einen Ertragsüberschuss von 16'000 Franken - sei eine wichtige Trendwende, sagt Finanzchef Karl Kobelt.

Ausgleichszahlungen an Gemeinden sinken

Positiv auf das Budget 2015 wirkt sich vor allem die Revision des Zuger Finanzausgleichs (ZFA) aus, die der Kantonsrat beschlossen hat. Dank verschiedenen Anpassungen muss die Stadt Zug in den nächsten drei Jahren rund neun Millionen Franken weniger pro Jahr in den kantonalen Ausgleichstopf zahlen. Gleichzeitig hat der Stadtrat im vergangenen Jahr ein Spar- und Verzichtspaket ausgearbeitet, das jährliche Einsparungen und Mehreinnahmen von rund zwei Millionen Franken ermöglichte.

Eine Herausforderung bleibt das anhaltende Bevölkerungswachstum. Dieses wirkt sich auch auf die Schulhausplanung auf. Insbesondere im Gebiet «Zug West» stehen grosse Investitionen an.