Stadt Zug rechnet im Budget 2014 mit einem Defizit

Die Stadt Zug rechnet im nächsten Jahr mit einem Defizit von 4,8 Millionen Franken. Hauptursachen sind die Zahlungen in den kantonalen und nationalen Finanzausgleich.

Ein Hochhaus entsteht in der Stadt Zug.

Bildlegende: Die Stadt Zug will weniger in den kantonalen und nationalen Finanzausgleich einzahlen. Keystone

Die Stadt Zug bezahlt gegen 40 Prozent ihrer Steuereinnahmen in den innerkantonalen und Nationalen Finanzausgleich ein. Das sind laut Budget 2014 gesamthaft 66,5 Millionen Franken. «Eine zu hohe Belastung für die Stadt Zug», findet Finanzvorsteher Karl Kobelt.

Er fordert zusammen mit den anderen Zuger Gemeindepräsidenten eine Reduktion der Zahlungen in den Finanzausgleich. «Die Stadt Zug als Zugpferd muss wieder vermehrt Investitionen tätigen können», begründet Karl Kobelt die Forderung.

Kanton sendet positive Signale

Das letzte Wort zum neuen Verteilschlüssel im Finanzausgleich hat der Zuger Kantonsrat. Die Zuger Kantonsregierung hat aber laut dem Zuger Stadtrat positive Signale ausgesendet. «Ich bin vorsichtig optimistisch», sagt der Stadtzuger Finanzvorsteher Karl Kobelt gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Der neue Verteilschlüssel würde die Stadt Zug um 6 Millionen Franken entlasten. Gleichzeitig hat die Stadt ein Sparpaket geschnürt. Kein Thema sind für den Stadtrat eine Steuererhöhung.