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Zentralschweiz Stadt Zug schreibt erneut rote Zahlen

Zum vierten Mal in Folge schliesst die Jahresrechnung mit einem Defizit. Für das Jahr 2013 fehlen in der Stadtkasse 4,6 Millionen Franken. Dass das Minus geringer ausgefallen ist als erwartet, ist einem im Sommer geschnürten Sparpaket zu verdanken.

Budgetiert hatte die Stadt Zug ein Defizit in der Höhe von neun Millionen Franken. Mit dem vom Stadtrat erarbeiteten dreistufigen Massnahmenplan konnte das Ergebnis in der Erfolgsrechnung 2013 um zwei Millionen Franken verbessert werden. Vor allem bei Kulturinstitutionen und beim Personal wurde gespart, wie die Stadt mitteilt.

Hohe Abgaben für den kantonalen und nationalen Finanzausgleich

Bei einem Aufwand von 273 Millionen Franken, dem ein Ertrag von 268 Millionen Franken gegenübersteht, scheinen zwei Millionen Franken auf den ersten Blick ein bescheidener Betrag, heisst es in der Mitteilung. Doch der Gesamtaufwand besteht zu 85 Prozent aus gebundenen Ausgaben, auf die der Stadtrat keinen Einfluss hat. Die Stadt drücken die hohen Abgaben an den kantonalen (ZFA) und nationalen Finanzausgleich (NFA). Im vergangenen Jahr musste Zug insgesamt 72,5 Millionen Franken (Vorjahr: 66,5 Millionen) bezahlen.

Entlastung erwartet der Stadtrat durch eine geplante Gesetzesänderung, die 2015 in Kraft treten soll. Dann erwartet die Stadt Zug wieder schwarze Zahlen, wie der Zuger Finanzchef Karl Kobelt gegenüber Radio SRF sagt.

Steuererträge wie erwartet

Die Steuererträge sind so hoch ausgefallen wie erwartet. Höher ausgefallen ist der Ertrag aus Sondersteuern, er fiel mit 16,9 Millionen Franken deutlich höher aus als im Vorjahr. Grund dafür waren einmalig hohe Grundstückgewinn- und Erbschaftsteuern, wie es in der Mitteilung heisst.

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