Standortsuche für Pädagogische Hochschule Luzern

Zum Start des neuen Schuljahres im Kanton Luzern informierte Bildungs- und Kulturdirektor Reto Wyss über neue Entwicklungen im Bildungsbereich. Die Gymnasien werden technisch aufgerüstet, MINT-Fächer gefördert und für die Pädagogische Hochschule Luzern soll ein neuer Standort gefunden werden.

Lud zum Schulstart ins Seetal zum Mediengespräch ein: Bildungs- und Kulturdirektor Reto Wyss.

Bildlegende: Reto Wyss Lud zum Schulstart ins Seetal zum Mediengespräch ein: Bildungs- und Kulturdirektor Reto Wyss. SRF

Pünktlich zum Schulstart in einigen Luzerner Gemeinden lud Bildungs- und Kulturdirektor Reto Wyss zum Gespräch im Seetal ein. Die Kantonsschule Seetal in Baldegg feiert in den nächsten zwölf Monaten ihr 10-jähriges Bestehen.

Die Technik steht im Vordergrund

Im Fokus standen die Projekte und Anstrengungen, die das Kultur- und Bildungsdepartement für das neue Schuljahr plant. Die IT-Aufrüstung hat begonnen: Das 4,7 Millionen Projekt «Pegasus» erweitert die Informatik-Infrastrukturen an Gymnasien und an Berufsschulen.

Die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sollen speziell gefördert werden. Im Vordergrund steht auch eine stufen übergreifende MINT-Strategie.

Im Hochschulbereich werden 2016 zwei neue Studiengänge angeboten: Das Departement Informatik der Hochschule Luzern HSLU in Rotkreuz und die Wirtschaftsfakultät an der Uni Luzern. Das heisst aber auch: Im Universitätsgebäude neben dem Bahnhof Luzern wird es enger. «Für die PH Luzern suchen wir einen zentralen Standort», sagt Wyss. Die Hochschule ist heute auf zehn Gebäude verteilt.

Über die Zentralisierung soll noch dieses Jahr informiert werden

Zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Luzern erarbeitet die Abteilung Immobilien des Kantons eine Strategie. «Das Projekt hat für uns Priorität», sagt der Leiter der Kantonsimmobilien Hans Urs Baumann.

Dass die Hochschule, die 2000 Studentinnen und Studenten ausbildet, einen zentralen Ort braucht, ist für Rektor Hans Ruedi Schärer klar. Die Nachteile sind heute gross: «Synergieverluste und hohe Kosten, ein zentraler Standort würde beidem entgegenwirken», sagt er.
Über die Machbarkeit der Zusammenlegung wird noch dieses Jahr von Seiten des Kantons informiert.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr