Start der internationalen Forstmesse im neuen Messezentrum Luzern

Am Mittwoch ist in Luzern die 22. internationale Forstmesse eröffnet worden. 280 Hersteller, Importeure und Dienstleister präsentieren die neusten Entwicklungen an Forstmaschinen und Energietechnik.

Fünf Männer schauen einen Bagger an.

Bildlegende: An der Forstmesse in Luzern werden unter anderem die neusten Geräte präsentiert ZVG

Die Ausstellung erstreckt sich über 31'000 Quadratmeter und umfasst drei Hallen sowie ein Freigelände. Gezeigt werde der gesamte Weg des Rohstoffs Holz - von der Ernte im Wald, seiner Aufarbeitung bis zum Einsatz als Brennmaterial.

Paradoxe Situation auf dem Holzmarkt

Die Situation auf dem Schweizer Holzmakt sei paradox, sagt Max Binder, Nationalrat und Präsident von Waldwirtschaft Schweiz. Einerseits sei der Rohstoff Holz beliebt wie noch nie. Andererseits laufe vor allem das Geschäft mit einheimischen Nadelhölzern schlecht. Da die Leute vermehrt auf billigeres Holz aus dem Ausland ausweichen.

Die Sonderschau «Treffpunkt Forst, Forêt, Foresta» thematisiert unter anderem den Schutzwald, Naturwaldreservate, die Holzenergienutzung und die traditionelle Holzerei. Daneben stellt sie verschiedene Waldberufe vor. Aufmerksamkeit widmet die Messe ebenfalls dem Umgang mit Schadorganismen. Im Zentrum stehen dabei der asiatische Laubholzbockkäfer sowie die neusten Entwicklungen und Strategien.