Stiftung Speranza gibt Projekt «50plus» auf

Die Stiftung des verstorbenen Unternehmers Otto Ineichen wird in Zukunft nur noch Jugendliche unterstützen. Nachdem sie Anfang Jahr bereits die Kinderkrippen abgestossen hat, wird nun auch das Projekt für ältere Stellensuchende aufgegeben.

Eine junge Frau sitzt in einer Beratungsstelle.

Bildlegende: Jugendliche können weiterhin auf die Unterstützung der Stiftung Speranza zählen. Keystone

Der Nachfolger von Otto Ineichen, Sohn Mark Ineichen begründet den Entscheid damit, dass die Stiftung zu gross geworden sei und es finanziell nicht möglich sei, alle Projekte weiterzuführen. «Wir konzentrieren uns deshalb auf unser Kerngeschäft, die Unterstützung von Jugendlichen bei der Arbeitssuche», sagt Mark Ineichen gegenüber dem Regionaljournal.

Die drei Mitarbeiter des Projektes «50plus» verlieren ihre Stelle, es sei denn, es wird eine andere Trägerschaft gefunden, die das Projekt weiterführt.

Neuer Speranzasitz in Littau

Die Stiftung Speranza wird verkleinert und zur Effizienzsteigerung an einem neuen Standort in Littau zusammengeführt. «Bisher waren wir an vier Orten in Luzern und in Aarau verteilt, nun werden wir mit 30 Angestellten und 150 Schülern ins Gebäude von Otto's ziehen», so der Präsident der Stiftung Speranza, Mark Ineichen. In die neuen Büroräumlichkeiten und Schulungsräume wird rund eine halbe Million Franken investiert. Im Juli soll der Standort bezogen werden.