Streit um Schuleingangsmodell im Kanton Nidwalden

Im Kanton Nidwalden kritisieren die Schulpräsidenten den Bildungsdirektor. Grund ist die Diskussion rund um das Schuleingangsmodell. Der Bildungsdirektor will auf ein Modell für den ganzen Kanton setzen. Die Schulpräsidenten möchten jedoch, dass die Gemeinden zwischen Modellen auswählen können.

Wenn es nach der Nidwaldner Regierung geht, dann soll es in Zukunft in allen Gemeinden nur noch ein Schuleingangsmodell geben. Bildungsdirektor Res Schmid hält an diesem Plan fest.

Dies kann der Präsident der Schulpräsidentenkonferenz, Kurt Wittwer, nicht verstehen: «In der Vernehmlassung kam klar zum Ausdruck, dass fast alle Schulpräsidenten dafür sind, dass jede Gemeinde über ihr Modell selber entscheiden kann», so Wittwer gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Bildungsdirektor Res Schmid will am grundsätzlichen Entscheid, dass für den ganzen Kanton ein Schuleingangsmodell gilt, nicht rütteln. «Der Kanton ist zu klein für verschiedene Modelle», sagt Schmid. Durch die anhaltende Kritik hat die Regierung jedoch beschlossen, dass alle Beteiligten sich bis Ende Juni – und nicht bis in drei Wochen – dazu äussern können, welches Modell im Kanton Nidwalden gelten soll.