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Langfristige Finanzierung Subventionen an Luzerner Stiftung Rosengart werden neu geregelt

Die Sammlung Rosengart wird in den kantonalen Zweckverband der grossen Kulturhäuser aufgenommen.

Eine ältere Frau in einem Museumsraum.
Legende: Angela Rosengart, Stifterin und Gründerin der Sammlung Rosengart in ihrem Museum. Keystone

Die private Luzerner Kunstsammlung Rosengart soll in den von Stadt und Kanton alimentierten Zweckverband Grosse Kulturbetriebe aufgenommen werden. Damit soll die Finanzierung des Museums langfristig gesichert werden. Dieses finanziert sich zu einem Viertel aus Beiträgen der öffentlichen Hand.

Gesetzliche Grundlage für Unterstützung

Bildungs- und Kulturdirektor Reto Wyss begründet den Entscheid so: «Wir sind der Meinung, dass die Stiftung eine wichtige Kulturinstitution ist für unseren Kanton und die Stadt Luzern.» Mit der Aufnahme in den Zweckverband werde eine gesetzliche Grundlage geschaffen für die Unterstützung. Diese biete dem Museum mehr Planungssicherheit.

Die Stiftung Rosengart wurde bislang ebenfalls von der öffentlichen Hand unterstützt, aber ausserhalb des Zweckverbandes.

Wegen der kantonalen Sparpolitik wird die Stiftung Rosengart 2018 bis 2020 nicht wie früher 295'000 Franken jährlich erhalten, sondern rund 287'000 Franken. Die höheren Beiträge, die der Kanton an den Zweckverband leistet, werden über Lotteriegelder finanziert.

Sammlung Rosengart

Das Museum Rosengart besteht seit 2002 und befindet sich im Gebäude der ehemaligen Nationalbank in Luzern. Es zeigt über 300 Werke von Pablo Picasso, Paul Klee und anderen Klassikern der Moderne. Die Stifterin der Kunstwerke, Angela Rosengart ist eine leidenschaftliche Sammlerin und Kunsthändlerin.