Sursee: Buchenhof-Bauherren gebüsst

In der Stadt Sursee sind zwei Bauherren wegen illegal bewohnter Räume in der Überbauung Buchenhof von der Staatsanwaltschaft zu einer Busse verurteilt worden. Zur Höhe machen weder die Stadt noch die Bauherren Angaben. Die Parteien akzeptieren die Strafe.

Häuser von oben

Bildlegende: Die Überbauung Buchenhof in Sursee. zvg

Der Stadtrat hatte gegen die Bauherren im Dezember 2015 Strafanzeige eingereicht. Diese hätten in der neuen Wohn- und Geschäftssiedlung Buchenhof in der Nähe des Bahnhofs den bewilligten Anteil für eine Wohnnutzung überschritten.

Mit dem Strafbefehl teile die Staatsanwaltschaft die Auffassung der Stadt, dass eine Übertretung der geltenden Bauvorschriften vorlag, teilte die Stadt Sursee mit. Zur Höhe der Busse machen die Bauherren keine konkreten Angaben. Es handle sich bei der Busse aber um einen kleinen vierstelligen Betrag, sagt Andreas Gähwiler Mitglied einer der beiden Bauherrschaften gegenüber Radio SRF. «Es war klar, dass wir gebüsst werden, und wir werden diese Busse akzeptieren, damit endlich wieder Ruhe einkehrt», sagt Andreas Gähwiler weiter.

Als nächstes muss das Luzerner Kantonsgericht entscheiden, ob respektive wann die Mieter der beiden noch genutzten Wohnungen den Neubau verlassen müssen.

Die ersten Mieter im Neubau waren im Dezember 2014 eingezogen. Gemäss gültiger Zonenbestimmungen dürfen in dem Gebäude nur maximal 20 Prozent als Wohnfläche genutzt werden. Der Stadtrat plante eine Teiländerung der Ortsplanung, die diesen Anteil auf 40 Prozent erhöht hätte. Die Stimmberechtigten lehnten aber eine Umzonung ab.