Katastrophenübung Szenario «ausgedehnter Waldbrand» wird geübt

Die militärische Katastrophenhilfe übt zusammen mit Feuerwehr und Polizei einen Gross-Waldbrand. Im Einsatz sind rund 500 Personen. Die Übung findet im Raum Zug, Malters und Buochs statt.

Militär rollt Wasserschläuche ab.

Bildlegende: Im Notfall muss das Militär kilometerlange Wasserleitungen legen können. zvg ( Archivbild Übung 2015)

Das Katastrophenhilfe-Bataillon 2 übt im Raum Zug, Buochs und Malters das Szenario eines ausgedehnten Waldbrandes. «Es geht darum, dass wir unsere Fachkenntnisse und den Materialeinsatz trainieren und die Zusammenarbeit mit den zivilen Einsatzkräften wie Feuerwehr und Polizei», sagt Katastrophenhilfekommandant Reto Graber. Die Übung findet am Montag und Dienstag statt.

Vorgesehen ist unter anderem der Bau einer Notbrücke über die Kleine Emme und der Bau einer rund neun Kilometer langen Wasserleitung. An der Übung beteiligen sich rund 500 Personen.

Realistisches Szenario

Die Waldbrandübung sei nicht eine direkte Folge der verheerenden Waldbrände in den Bündner Südtälern und in der Leventina im vergangenen Jahr, aber es zeige die Aktualität. «In solchen Fällen könnten wir tatsächlich zum Einsatz kommen», sagt Kommandant Reto Graber.