Theater Arth soll mehr als ein Operettenhaus sein

Mit der Operette «Die Csardasfürstin» steigt das Theater in die neue Saison. Sandro Forni, der neue Präsident der Theatergesellschaft, möchte dem Haus nun ausserhalb der Operettenzeit mehr Leben einhauchen.

Portrait von Sandro Forni, dem Präsidenten des Theaters Arth

Bildlegende: Sandro Forni, Präsident der Theatergesellschaft Arth schwebt ein Ganzjahresprogramm vor. SRF

Das Theater Arth hat sich mit seinen Operetten einen Namen gemacht. Im letzten Jahr wurden rund 12'500 Besucherinnen und Besucher gezählt. Ein beachtliches Resultat. Trotzdem: Die Zahlen sind in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen.

«Uns fehlt die jüngere Generation. Wir möchten vermehrt Zuschauerinnen und Zuschauer ab 30 ins Haus holen», sagt Sandro Forni. Dafür will er bei Vereinen oder Firmen anklopfen. «Wir wollen bei jüngeren Leuten das Interesse für die Operette wecken - zum Beispiel mit einem Besuch hinter die Kulissen», erklärt Forni weiter.

Pläne für ein Ganzjahresprogramm

Das Theaterhaus sei während der Operetten-Saison rund fünf Monate besetzt. Die restliche Zeit stehe es mehr oder weniger leer. «Wir müssen mehr daraus machen. Das Haus hat Potential. Ich denke an besondere Anlässe wie eine eigentliche Kulturwoche, die Kulturschaffende und Publikum aus der ganzen Schweiz ins Theater bringt», sagt der 62-jährige Theaterpräsident weiter.

Forni stammt aus Goldau. Er arbeitet als Dozent an der Pädagogischen Hochschule. Es ist seine erste Saison als Präsident des Theaters Arth.

Premiére der Operette «Die Csardasfürstin» ist am Samstag, 9. Januar 2016. Weitere Aufführungen gibt es bis am 19. März.