Tragischer Stoff, komödiantisch verpackt

Das Luzerner Theater bringt mit dem Jugendstück «Monster» eine besondere Geschichte auf die Bühne des Theater Pavillon Luzern. Es erzählt die Geschichte einer Vater-Tochter-Beziehung. Allerdings sind die Rollen verkehrt. Die Tochter muss auf den kranken Vater aufpassen und Verantwortung übernehmen.

Vier Jugendliche sitzen hintereinander, halten sich fest und schreien

Bildlegende: Tragisch-komisch ist das neue Jugendstück des Luzerner Theaters. Luzerner Theater/Ingo Höhn

«Monster» ist kein Jugendstück, welches typische Jugendthemen aufgreift. Die Auswahl des Stückes hat deshalb auch die 20-jährige Nina Duss erstaunt. Sie spielt in dem Stück die Tochter, die für ihren Vater sorgt und mit der Situation überfordert ist. «Wenn ich an ein Jugendstück denke, dann kommen mir da die typischen Themen wie Liebe, Sexualität oder andere Jugendprobleme in den Sinn. Dieses Stück ist ganz anders».

Komödie statt Tragödie

Der schottische Autor David Greig hat für das Stück Jugendliche einbezogen, die Familienangehörige pflegen. «Sie motivierten ihn dazu, aus dem schwierigen Stoff, eine Komödie zu schreiben», sagt Regisseurin Annina Dullin. Diesem Anspruch will die Produktion des Luzerner Theaters und des Voralpentheaters gerecht werden.

Für das diesjährige Jugendstück «Monster« stehen fünf Laienschauspielerinnen und - schauspieler auf der Bühne des Theater Pavillon Luzern. Premiere ist am Samstag 20. Februar 2016. Aufführungen gibt es bis Anfang April.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr