Trotz Auffanggesellschaft: 67 Entlassungen bei Folag

Die Verpackungsfolien-Herstellerin Folag hat Ende September Konkurs angemeldet. Eine Ostschweizer Firma führt die Auffanggesellschaft unter dem Namen Polyveris AG weiter. Ein Drittel der Angestellten werden weiter beschäftigt, 67 verlieren ihre Stelle.

Ein Arbeiter steht an einer grossen Folienrolle.

Bildlegende: Ein Angestellter der PetroplastVinora. Die Ostschweizer Firma ist der Mutterkonzern der neu gegründeten Polyveris. ZVG

Die ehemalige Folag heisst jetzt Polyveris und gehört der PetroplastVinora AG. Der Mutterkonzern der neuen Firma hat die Auffanggesellschaft Ende September gegründet um die Kernteile der Produktion weiterzuführen und einen Teil der Arbeitsplätze zu erhalten. Von den vormals 100 Angestellten in Sempach-Station übernimmt die Polyveris 33, 6 verlieren ihren Job.

Polyveris noch im Aufbau

Clemens Gämperle, der Leiter der Polyveris AG erklärt, im Moment ginge es darum, das Unternehmen neu zu organisieren: «Die Struktur wird neu aufgebaut und es wird dafür gesorgt, dass diese überlebensfähig ist. Wir haben in Sempach-Station im Moment Leute der neu gegründeten Polyveris, aber auch vom Mutterkonzern PetroplastVinora.» Die neuen Strukturen würden frühestens Mitte November 2015 stehen, meint Gämperle.

PetroplastVinora hat ihren Sitz im Kanton St. Gallen und beschäftigt rund 300 Mitarbeitende.