Trotzig und selbstbestimmt: Nidwaldens Weg in die Moderne

Im Salzmagazin Stans eröffnet das Nidwaldner Museum am Samstag sein neues historisches Museum. Kernstück ist Dauerausstellung zu Nidwaldens Weg in die Moderne. Ergänzt wird die Schau durch Sonderausstellungen. Die erste ist Heinrich Zschokke gewidmet.

Blick in die neue Dauerausstellung zur Nidwaldner Geschichte im Salzmagazin Stans.

Bildlegende: Verkehr, Tourismus oder Religion - im Salzmagazin Stans werden Geschichten aus Nidwaldens Geschichte erzählt. SRF

Das neue Konzept des Nidwaldner Museums sieht vor, im Winkelriedhaus Kunst zu zeigen und im Salzmagazin die Geschichte Nidwaldens. Die Dauerausstellung mit dem Titel «Mutig, trotzig, selbstbestimmt - Nidwaldens Weg in die Moderne» zeigt ein kurze Geschichte in der Nidwaldner Politik, Verkehr, Tourismus oder Religion.

Nidwalden habe sich immer wieder dem Anpassungsdruck von aussen widersetzt, erklärt Mueseumsleiter Stefan Zollinger. Hintergrund sind der Selbstbehauptungswille, aber auch die Interessen der katholisch-konservativen Elite. Nidwalden sei zudem bis 1964 verkehrstechnisch isoliert gewesen.

Im oberen Stock des Museums zeigt eine Sonderausstellung, übernommen vom Stadtmuseum und dem Forum Schlossplatz Aarau, das Wirken von Heinrich Zschokke. Der aus Deutschland stammende Schriftsteller und Volksaufklärer war 1799 im Auftrag der Helvetischen Republik Distriktkommissär in Stans.