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Zentralschweiz Umstrittenes Mittel gegen Würmer in Kirschen erlaubt

Dimethoat darf eigentlich nicht gespritzt werden in Obstbaumkulturen. Aber in diesem Jahr gibt es eine Ausnahme. Sie gilt aber nur für Kirschbäume.

Kirschen am Baum
Legende: Wegen dem milden Winter könnten viele Kirschen von Kirschfliegen befallen werden. Keystone

Das eigentlich verbotene und umstrittene Pflanzenschutzmittel Dimethoat darf in den Kirschbaumkulturen dieses Jahr wieder ausgebracht werden. Weil der Winter so mild war und auch die Temperaturen aktuell hoch sind, kann sich die Kirschfliege besser vermehren. Die Gefahr besteht, dass deshalb gerade auch in der Zentralschweiz, wo viele Kirschbaumkulturen stehen, die Früchte von Würmern «bewohnt» sind.

Um diesem Befall vorzubeugen, dürfen die Obstbauern Dimethoat ausbringen.
«Dies tun wir aber nur, wenn wir den Befall anhand von Fallen nachweisen können», sagt der Baarer Obstbauer und Präsident des Zentralschweizer Bauernbundes, Josef Murer gegenüber dem Regionaljournal.

Im Obstbau ist das Mittel generell verboten, weil es umweltschädlich und nur langsam abbaubar ist. Bei Kirschen gibt es aber Ausnahmebewilligungen.

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