Umwelt-Preis für Luzerner Bauunternehmung

Die Luzerner Bauunternehmung Lötscher erhält am Sonntag den Firmenpreis der Schweizerischen Umweltstiftung Luzern. Ein solcher Preis für ein Unternehmen, das vor allem mit Baumaschinen und Lastwagen arbeitet, überrascht auf den ersten Blick. Ausgezeichnet habe man die Bereitschaft zur Innovation.

Hugo Aregger und Markus Renggli vor einer Brechmaschine

Bildlegende: Hugo Aregger und Geschäftsführer Markus Renggli sorgen für mehr Umweltschutz bei der Lötscher-Gruppe. SRF

Die Luzerner Lötscher-Gruppe ist vor allem im Tiefbau tätig, besitzt einen grossen Fuhrpark mit Lastwagen und Baumaschinen und betreibt die Deponie Hochrüti im Luzerner Stadtteil Littau.

Mustergültige Deponie

Dass gerade ein Unternhemen mit einer derart grossen Fahrzeugflotte mit einem Umweltpreis ausgezeichnet wird, überrascht zwar, sei aber durchaus berechtigt, erklärt Stiftungsrat Reto Locher. «Das Bau-Unternehmen betreibt eine schweizweit mustergültige Deponie oder setzte Massstäbe beim Einsatz von Partikelfiltern bei Lastwagen und Baumaschinen.»

Insbesondere beim Treibstoff sei das Unternehmen neue Wege gegangen, betont die Schweizerische Umweltstiftung. «Der gesamte Fuhrpark ist mit erneuerbarem Treibstoff aus Schlachtabfällen unterwegs», erklärt Markus Renggli, der Geschäftsführer der Lötscher-Gruppe. 

Weitere Preise vergibt die Schweizerische Umweltstiftung an die Brüder Morris und Lior Etter für ein Wasserprojekt, an Kari Joller für sein künstlerisches Schaffen und an Josef Waldis für das Projekt «Pro Kastanie Zentralschweiz».