Unabhängige Experten für Zuger PUK im «Fall Romer»

Das Zuger Stadtparlament debattiert am 22. Januar darüber, was die Parlamentarische Untersuchungskommission PUK im Fall Romer genau under die Lupe nehmen soll. Seit Montag liegen dazu die Vorschläge des Büros des Stadtparlaments auf dem Tisch. Die Leitung der PUK soll Jürg Messmer SVP übernehmen.

Ansicht Zuger Regierungsgebäude

Bildlegende: Fall Romer Am 22. Januar entscheidet das Zuger Stadtparlament im Regierungsgebäude, was die PUK untersuchen soll. Keystone

Bis spätestens Mitte Juni soll die PUK ihren Bericht abliefern, damit das Parlament noch vor den Sommerferien den Bericht diskutieren kann. In der PUK sollen Politiker aus allen Parteien sitzen, welche im Zuger Stadtparlament vertreten sind.  

Die Protokolle sollen durch eine unabhängige Person verfasst werden, welche weder von der Stadtkanzlei noch von einem Mandat in der Stadt Zug abhängig ist. Weiter sollen auch die Experten nach Möglichkeit ausserhalb des Kantons Zug kommen und dürfen noch nie für die Stadt Zug gearbeitet haben.

Wichtigste Immobiliengeschäfte untersuchen

Untersuchen soll die PUK weiter die wichtigsten Immobiliengeschäfte des Finanzdepartements während der Amtszeit von Ivo Romer. Speziell der Kauf des Landis und Gyr-Gebäudes und die Vergabe des Mandats für die Verwaltung von städtischen Gebäuden. Klären soll die PUK auch, ob die sechs Monatslöhne an Ivo Romer nach seinem Rücktritt rechtmässig sind. Für die Arbeit der PUK beantragt das Büro des Stadtparlaments 100‘000 Franken.