Unerwartet frühes Saisonende für den EV Zug

Enttäuschung beim EV Zug: Die 4:3-Niederlage gegen Davos bedeutet für die Zuger, dass die Saison vorbei ist. Beim EVZ hätte man sich für diese Spielzeit mehr erhofft. Für einen EVZ-Spieler bedeutet das Aus im Playoff-Viertelfinal auch das Karriereende.

Enttäuschte Eishockey-Spieler stehen auf dem Eis nach einer Niederlage.

Bildlegende: Die Spieler des EVZ sind nach der Niederlage in Davos enttäuscht. Keystone

Die Szene war bezeichnend für das Saisonende des EVZ: In der 23. Minute – die Zuger führten 2:0 – «überfuhr» der Davoser Marc Wieser Zugs Goalie Tobias Stephan. Stephan versuchte weiterzuspielen, musste jedoch in der 25. Minute Platz machen für Ersatzmann Gianluca Hauser.

Die Absenz von Tobias Stephan wirkte sich für die Zuger verheerend aus. Sein Nachfolger, Gianluca Hauser, musste zwei der ersten vier Schüsse auf sein Tor bereits passieren lassen. Am Schluss siegte Davos mit 4:3.

Mit dieser Niederlage war das Saisonende für die Zuger Tatsache. Der EVZ hatte sich für diese Saison mehr erhofft, wurde doch das Team auf verschiedenen Positionen verstärkt. In der letzten Saison verpasste der EVZ zwar die Playoffs. Trotzdem ist das frühe Aus in dieser Spielzeit eine Enttäuschung.

Für den EVZ-Stürmer Björn Christen endete an diesem Abend eine lange Karriere. Der 34-Jährige tritt nach seinem 881. NLA-Spiel zurück. «Für den Abschied hätte ich mir schon etwas anderes gewünscht», sagte er nach dem Spiel gegenüber Radio SRF. Er werde noch ein paar Tage und Wochen brauchen, um das plötzliche Ende seiner Karriere zu verdauen.