Unfall in Jungwachtlager in Savognin: Alle wieder wohlauf

Ein 15-jähriger Jungwächter, der sich am Mittwoch beim Einsturz eines selbstgebauten Holzturms im Zeltlager der Jungwacht Ebikon in Parsonz GR verletzt hatte, hat das Spital im Verlaufe des Donnerstags wieder verlassen können. Das Lager wird
nicht abgebrochen.

Der selbstgebaute Turm in einem Luzerner Jungwachtlager

Bildlegende: Eine Plattform des selbstgebauten Turmes war zusammengestürzt - der Unfall ging jedoch glimpflich aus. zvg

Das Leitungsteam habe entschieden, das Lager weiterzuführen, teilte Jungwacht Blauring Schweiz am Donnerstag mit. Alle Verletzten würden auf den Lagerplatz zurückkehren. Die übrigen Kinder seien wohlauf und befänden sich auf einer zweitägigen Wanderung.

Der Unfall hatte sich am Mittwoch kurz nach dem Mittag ereignet. Neun Lagerteilnehmer - zwei Leiter und sieben Jugendliche - der Jungwacht Ebikon LU stürzten dreieinhalb Meter in die Tiefe, nachdem der Zwischenboden eines selbstgebauten Holzturms unter ihrer Last nachgegeben hatte.

Zwei 15-Jährige wurden leicht bis mittelschwer verletzt. Die Rega flog sie mit zwei Helikoptern ins Kantonsspital nach Chur. Dort stellte sich heraus, dass die beiden Jugendlichen weniger gravierend verletzt wurden als befürchtet. Zwei Leichtverletzte
wurden mit Prellungen ins Spital in Savognin transportiert.

Bis auf den einen 15-Jährigen hatten alle anderen Eingewiesenen das Spital bereits am Mittwoch wieder verlassen können. Die anderen fünf Betroffenen kamen mit Schürfungen und Prellungen davon.

Video «Unfall im Jungwachtlager» abspielen

Unfall im Jungwachtlager

1:12 min, aus Schweiz aktuell vom 9.7.2014