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Zentralschweiz Unruhe bei der IG Kultur Luzern

Die Interessengemeinschaft Kultur Luzern, IG Kultur, hat ihre Mitglieder informiert, dass das Arbeitsverhältnis mit der Geschäftsleiterin Edina Kurjakovic im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst wird. Für den Entscheid haben nicht alle Verständnis.

Legende: Audio Uneinigkeiten in der IG Kultur (02.11.2015) abspielen. Laufzeit 2:24 Minuten.
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Mit einem Brief wendete sich der Vorstand der IG Kultur Luzern am Freitag an seine Mitglieder. «Der Vorstand der IG Kultur und die Geschäftsleiterin Edina Kurjakovic haben entschieden, das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen aufzulösen.» Als Grund werden unterschiedliche Auffassungen über die operative Führung genannt. Edina Kurjakovic arbeitet seit 2014 bei der IG Kultur.

Zwei Abgänge und die Suche nach einem neuen Präsidenten

Für die Redaktion des zugehörigen Vereinsorgans «041-das Kulturmagazin» sucht die IG Kultur ebenfalls nach einer neuen Besetzung: Martina Kammermann gibt die Redaktionsleitung ab. Brigitte Heinrich, Vorstandsmitglied der IG Kultur ist sich bewusst, dass die Besetzung von zwei Stellen so kurz aufeinander für Unsicherheit sorgt, sagt aber: «Die beiden Abgänge haben nichts miteinander zu tun.»

Nicht alle zeigen sich mit diesem Entscheid glücklich. Obwohl Edina Kurjakovic diesen Entscheid akzeptiert, bedauert der kantonale Kulturförderer Stefan Sägesser den Abgang: «Wir haben immer gut und konstruktiv zusammengearbeitet.» Dass auch viele Mitarbeiter und Vereinsmitglieder mit dem Entscheid nicht einverstanden sind, will Kurjakovic nicht kommentieren.

Im April 2016 findet die Delegiertenversammlung der IG Kultur statt. Dann soll der jetzige Vorstand bestätigt und ein neuer Präsident gewählt werden. Seit dem Tod von Armin Meienberg wurde das Präsidium des Vereins nicht mehr besetzt.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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