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Unter dem Schweizer Schnitt Die Anzahl der Sozialhilfebezüger in der Zentralschweiz steigt

Die Sozialhilfequote in der Zentralschweiz steigt. Vor allem zwei Personengruppen sind auf Sozialhilfe angewiesen.

Eine Mutter in einem Brockenhaus mit einem Kind beim Kleider probieren.
Legende: Alleinerziehende haben das grösste Risiko Sozialhilfe beziehen zu müssen. Keystone

In der Zentralschweiz ist die Zahl der Personen mit wirtschaftlicher Sozialhilfe im vergangenen Jahr um 945 auf 14'916 angestiegen. Das sind 1,9 Prozent der Zentralschweizer Bevölkerung, der Schweizer Schnitt liegt bei 3,2 Prozent.

Den höchsten Anteil in der Zentralschweiz hat der Kanton Luzern. 2,3 Prozent der Bevölkerung wurden im Kanton Luzern 2016 von der Sozialhilfe unterstützt. Dies entspricht einer Zunahme von 8,1 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Innert fünf Jahren ist die Zahl um fast 1'600 angewachsen. Diese Zahlen veröffentlichte Lustat Statistik Luzern.

In Luzern leben am meisten Sozialhilfebezüger

Die Gründe für die jüngste Entwicklung seien vielfältig. Ein deutlich erhöhtes Risiko für den Bezug von Sozialhilfe weisen Alleinerziehende mit Kindern und Personen ohne Ausbildung auf.

Nidwalden weist mit 1,0 Prozent weiterhin die tiefste Sozialhilfequote aus vor Obwalden (1,1 Prozent), Uri (1,3 Prozent), Schwyz (1,4 Prozent) und Zug (1,7 Prozent). Bei Ausländern stieg die Sozialhilfequote von 4,4 auf 4,7 Prozent, während sie bei Schweizern auf 1,2 Prozent verharrte.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Klare Zahlen aus der Innerschweiz belegen einmal mehr, wer und wo hauptsächlich von der Sozialhilfe gelebt wird! Das nähere Kommentieren oder mit realen Fakten begründen, würde zensuriert (nicht aufgeschaltet!). Darum kann sich jeder Leser selber ein Urteil über die obigen Zahlen bilden!
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