Unterirdische Asyl-Notunterkünfte in Ruswil und Buchrain

In den zwei neuen Notunterkünften in den Zivilschutzanlagen sollen insgesamt bis zu 180 Asylsuchende untergebracht werden. Die Nutzung ist auf 18 Monate beschränkt. In die Unterkünfte sollen Männer aus Afghanistan, Syrien und Irak einziehen.

Mann wäscht sich die Hände

Bildlegende: Die neuen Asylunterkünfte in Ruswil und Buchrain sollen insgesamt 180 Personen beherbergen. Keystone

Die Unterkunft in Ruswil wird ab Mitte Februar eröffnet, diejenige in Buchrain geht anfangs März in Betrieb.

In beiden Unterkünften sollen erwachsene Männer vorwiegend aus Afghanistan, Syrien und dem Irak einziehen. Sie werden bereits einen mehrwöchigen Aufenthalt in einem kantonalen Durchgansgzentrum hinter sich haben.

Man sei sich bewusst, dass die unterirdische Unterbringung nicht optimal sei, heisst es in der Mitteilung des Kantons Luzern. Angesichts der aktuellen Lage werde diese jedoch als zumutbar empfunden.

Ende 2015 zählte der Kanton Luzern rund 1800 Asylsuchende. Das sind so viele, wie seit dem Kosovo-Krieg nicht mehr. Der Kanton Luzern musste innert Jahresfrist 1300 neue Plätze schaffen.

Mit den neuen Anlagen in Ruswil und Buchrain werden im Kanton Luzern über 500 Personen in unterirdischen Notunterkünften wohnen.