Uri ehrt das kulturelle Wirken von Josef Herger-Kaufmann

Mit der Verleihung des «Goldenen Uristiers» würdigt der Kanton Uri das Wirken von Josef Herger-Kaufmann für die Kulturförderung und die Denkmalpflege. Zu den Projekten, die er vorangetrieben hat, gehört das Schächentaler Dorfmuseum oder das Zielhaus der legendären Autorennen auf dem Klausenpass.

Josef Herger-Kaufmann.

Bildlegende: Josef Herger-Kaufmann erhält für sein kulturelles Engagement den Goldenen Uristier. zvg

An einer Feier im Haus für Kunst in Altdorf erhält der 78-jährige Josef Herger-Kaufmann am Samstag Abend den «Goldenen Uristier». Damit ehrt Uri das Lebenswerk eines Mannes, der mit viel Herzblut, diplomatischem Geschick und Härtnäckigkeit unzählige kulturelle Projekte auf die Schiene gebracht und betreut hat.

Der ehemalige Vorsteher des Amtes für Justiz betreute auch 28 Jahre lang den Bereich Denkmalpflege, Natur- und Heimatschutz. Die Liste der von ihm unterstützten Projekte ist lang. Die Spuren seines Wirkens sieht man in Andermatt, wo er den Abriss von Häusern im Dorfkern verhinderte, oder in Seedorf, wo er sich für den Erhalt der Kirche einsetzte.

Ein besonderes Anliegen war ihm das Schächental, wo er geboren und aufgewachsen war: Beispielhaft hat er etwa das Dörflihaus initiert - ein Talmuseum, das in die Gemeindekanzlei integriert ist.